Bürgerinnen/Bürger

SCHUFA

Die SCHUFA speichert unter anderem Daten aus öffentlichen Schuldnerverzeichnissen der Amtsgerichte und aus Meldungen von Kreditinstituten, Leasing-, Versandhandels- und Mobilfunkunternehmen sowie Kreditkartengesellschaften. So werden die Einziehung der Kreditkarte oder die Kündigung des Girokontos wegen missbräuchlicher Nutzung, die Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung, fruchtlose Pfändungen, Lohnpfändungen oder Scheckrückgaben mangels Deckung gespeichert.

Die SCHUFA teilt Ihnen auf Anfrage mit, welche Daten über Sie gespeichert sind, wer diese Daten gemeldet hat und an wen Daten über Sie weitergegeben wurden.

Betroffene können einmal jährlich von der SCHUFA eine unentgeltliche Auskunft über ihre dort gespeicherten Daten erhalten. Für weitere Auskünfte kann die SCHUFA angemessenes Entgelt verlangen.

Ein entsprechendes Auskunftsformular ist auf der Internetseite der SCHUFA abrufbar. Das Auskunftsersuchen kann jedoch auch formlos gestellt werden.

Schuldnerverzeichnis

Bei dem Amtsgericht Schöneberg wird zentral ein Verzeichnis geführt über die Personen, die eine eidesstattliche Versicherung nach § 807 Zivilprozessordnung (ZPO) und § 284 Abgabenordnung (AO) abgegeben haben oder gegen die nach § 901 ZPO die Haft angeordnet ist. Die Eintragung wird nach Ablauf von drei Jahren seit Ende des Jahres, in dem die eidesstattliche Versicherung abgegeben, die Haft angeordnet oder die sechsmonatige Haftvollstreckung beendet worden ist (§ 915 a Abs. 1 ZPO), gelöscht. Sie wird vorzeitig gelöscht, wenn die Befriedigung des Gläubigers, der gegen den Schuldner das Verfahren zur Abnahme einer eidesstattlichen Versicherung eingeleitet hat, nachgewiesen worden ist oder der Wegfall des Eintragungsgrundes dem Vollstreckungsgericht bekannt geworden ist (§ 915 a ZPO).

Über das Bestehen oder Nichtbestehen einer Eintragung in dem Schuldnerverzeichnis zur eigenen Person ist jedem auf Antrag Auskunft zu erteilen.