Bürgerinnen/Bürger

Google Street View – Widerspruchsmöglichkeiten

Um Widersprüchen gegen die Erhebung und Veröffentlichung von Bilddaten durch den Internet-Dienst “Google Street View” zu erheben, sollten Sie folgende Hinweise beachten:

  1. Jede Bürgerin und jeder Bürger hat die Möglichkeit, der Erhebung und Veröffentlichung von Bilddaten auf Google Street View, die die Privatsphäre verletzen, zu widersprechen. Hierzu zählen z. B. Bilder von Personen, Gebäuden, Grundstücken, Auto-Kennzeichen. Google aktualisiert die Aufnahmen in regelmäßigen Abständen.
  2. Dazu kann direkt auf der Street View-Webseite online ein Problem gemeldet werden. Rufen Sie in Google Maps die Streetview-Ansicht des betreffenden Ortes auf (Das gelbe Männchen auf die Stelle ziehen) und klicken Sie rechts unten auf „Problem melden“.

    Alternativ können Sie auch Ihre Informationswünsche und/oder Widersprüche per E-Mail senden an:
    • streetview-deutschland@google.com
    oder postalisch an:
    • Google Germany GmbH
      Betr. Street View
      ABC-Straße 19
      20354 Hamburg
    Die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit empfiehlt zur Beweissicherung, die Korrespondenz für die eigenen Unterlagen auszudrucken bzw. Kopien zu erstellen. In dem Widerspruch sollten konkret die Gebäude bzw. Grundstücke, Fahrzeuge etc. (möglichst mit Adresse) benannt werden, die vom Widerspruch erfasst werden. Es ist dabei nicht nötig, den Grund für den Widerspruch darzulegen. Im Einzelfall, z. B. zur Vermeidung von Missbrauch, ist es zulässig, dass die Berechtigung für den Widerspruch durch Google Germany GmbH geprüft wird.

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    hiermit widerspreche ich der Aufnahme, auf jeden Fall aber der Wiedergabe, von Abbildern meines Hauses in Ihrem Dienst Google Street View. Betroffen ist die Anschrift [Straße Hausnummer] in [PLZ Ortsname]. Ich bitte um Entfernung der Aufnahme meines Hauses aus dem Online-Angebot und aus Ihrem Datenbestand.

    Mit freundlichen Grüßen

    (Name)

  3. Die Wirksamkeit des Widerspruchs ist nicht von besonderen formellen oder inhaltlichen Anforderungen, z. B. der Nennung von Gesetzesnormen, abhängig. Unerheblich ist auch, ob der Widerspruch elektronisch oder schriftlich eingereicht wird. Google hat zugesagt, alle Widersprüche unabhängig von ihrer Form (ausgenommen sind mündliche Widersprüche) umzusetzen.
  4. Die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit nimmt keine Widersprüche für die Google Germany GmbH entgegen. Die direkte Wahrnehmung des Widerspruchsrechts obliegt jedem/r Einzelnen selbst.