Bürgerinnen/Bürger

Adressenhandel und Werbung

Gegen Werbung von Unternehmen, die dem Deutschen Direktmarketing Verband e.V. (DDV) angehören, können Sie sich durch Eintrag in der sog. “Robinson-Liste” wehren.

Gegenüber dem werbenden Unternehmen können Sie die Löschung Ihrer nur für Werbezwecke verwendeten Daten und Auskunft über die zu Ihrer Person gespeicherten Daten, auch soweit sie sich auf die Herkunft beziehen, verlangen.

Haben Sie Beschwerden wegen aggressiver, belästigender und Ihnen unzulässig erscheinender Werbung, können Sie sich an die Verbraucherzentrale Berlin https://www.verbraucherzentrale-berlin.de bzw. die in Ihrem Raum tätige Verbraucherzentrale oder an eine der Außenstellen wenden (Liste erhalten Sie von den Verbraucherzentralen). Die Verbraucherzentralen sind nach dem Rechtsberatungsgesetz zur außergerichtlichen Rechtsberatung und Rechtsbesorgung auf dem Gebiet des Verbraucherrechts berechtigt.

Dort erhalten Sie auch Aufkleber gegen Werbung als Wurfsendung für Ihren Briefkasten sowie ein Merkblatt, das Sie über Ihre Möglichkeiten informiert, wenn von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einer Werbefirma Ihr Aufkleber nicht beachtet wurde.

Werbung mittels Telefaxschreiben stellt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes eine unzulässige Belästigung und somit einen Verstoß gemäß § 1 Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb dar, sofern nicht der Telefaxempfänger zuvor ausdrücklich oder stillschweigend sein Einverständnis erklärt hat, zu Werbezwecken ein Telefax zu erhalten. E-Mail-Werbung ohne vorherige Zustimmung der betreffenden Person ist nach der Entscheidung eines Landesgerichtes aus denselben Gründen unzulässig.

SPAM:

Als SPAM werden meist zu Werbezwecken massenhaft versendete E-Mails bezeichnet. Da die E-Mails meist aus dem Ausland kommen und die Absenderinformation dabei oftmals verschleiert wird, kommt man den Verantwortlichen nur schwer auf dem Rechtsweg bei.

Was kann man gegen unerwünschte SPAM-Mails tun?

  • Lassen Sie ihre E-Mailadresse nicht in öffentliche Verzeichnisse eintragen.
  • Antworten Sie nicht auf SPAM-Mails.
  • Nutzen oder installieren Sie einen SPAM-Filter.

Beschwerden über SPAM-Mails können an die Beschwerdestelle des gemeinsamen Projekts der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia Diensteanbieter (FSM) e.V. und eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. gerichtet werden.