Presseübersicht

Ausgabe vom 23. Februar 2011
23.02.2011INTERNATIONAL / EUROPA / DEUTSCHLAND
“Schlappe für Telekom bei De-Mail / Post drückt eigenes Angebot durch
... Die Deutsche Telekom und United Internet müssen sich geschlagen geben: Im Kampf um einen einheitlichen Adresszusatz bei der rechtssicheren E-Mail De-Mail sind sie endgültig gescheitert. Wie die Regierungsfraktionen aus dem Innenausschuss mitteilen, wird die Politik keine Vorgabe für die Domain der künftigen E-Mail-Adressen machen. ...” Welt 23.2.2011 S. 11
*“Angst vorm Kopierer / Nach einem spektakulären Erfolg der Kripo warnt die linke Szene vor den technischen Möglichkeiten
... Seit Jahren statten die Hersteller die Geräte mit einem einzigartigen Code aus, der bei jedem Ausdruck auf dem Papier hinterlassen wird – ohne dass darauf in den Bedienungsanleitungen hingewiesen wird. Es sind kleine gelbe Punkte von einem zehntel Millimeter Durchmesser, die auf dem Blatt in einem bestimmten Raster angeordnet sind. Nur unter einer Lampe mit speziellem UV-Licht sind die winzigen Punkte sichtbar, die über Hersteller, Seriennummer, Datum und Uhrzeit des Drucks Auskunft geben – ein digitaler Fingerabdruck. ...” Tsp 23.2.2011 S. 11
*“Handy bedroht Kreditkarte / Kunden können künftig beim Einkaufen mit dem Telefon zahlen. Experten warnen, dass Kreditkartenanbieter und Banken den Trend verschlafen.
... Durch neue Übertragungstechnologien sollen Handys künftig mit Kassen kommunizieren können … . Apple, Google, Telekom, Vodafone, Telefónica O2 – sie alle arbeiten an neuen Verfahren. ...” HB 23.2.2011 S. 36
*“Skimming – die neue Gefahr am Geldautomaten / Magnetstreifen bieten wenig Schutz
... Das englische Wort bedeutet so viel wie ‘abschöpfen’ oder ‘abgreifen’ und steht für eine gängige Methode des Geheimcode-Klaus. Die Kriminellen bemächtigen sich dabei unbemerkt der Daten, die auf dem Magnetstreifen der Girocard (früher EC-Karte) gespeichert sind, sowie vor allem der dazugehörigen Geheimnummer (PIN). ...” ND-Ratgeber 23.2.2011 S. 1
*“Neues Urteil: Firmen dürfen am Telefon nicht nerven / Kundenschutz: Bundesgerichtshof stellt Callcentern hohe Hürden in den Weg
Jetzt stellte der Bundesgerichtshof klar: Ein leichtfertig oder versehentlich gesetztes Häkchen ist keine Einwilligung im Sinne des Verbraucherschutzes. Gerichtet hatte sich dieses aktuelle Urteil dabei ausgerechnet auch noch gegen eine gesetzliche Krankenkasse. ...” BK 23.2.2011 S. 30
*“Studie: Eltern wollen Kinder am PC schützen – tun es aber nicht
... Nur 14 Prozent der Befragten haben tatsächlich Schutzprogramme installiert. Dabei bieten die gängigen Betriebssysteme nach Informationen der Initiative ‘Schau hin!’ schon viele kostenlose Möglichkeiten, den technischen Schutz zu verbessern, ohne eine spezielle Software zu installieren. ...” MoPo 23.2.2011 S. 15
*LÄNDER
Nordrhein-Westfalen
“NRW will HIV-Zwangsouting abschaffen / STRAFVOLLZUG / In Nordrhein-Westfalen droht Häftlingen in Gefängnissen die Isolation, wenn sie ihre HIV-Infektion nicht öffentlich machen. SPD-Justizminister Kutschaty überlegt jetzt, dies zu beenden
... ‘Das Zwangsouting diskriminiert und stigmatisiert’, sagt der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Stefan Romberg. ‘Dieser massive Eingriff in die Persönlichkeitsrechte ist nicht notwendig.’ In Nordrhein-Westfalen muss seit 1986 jeder HIV-positiv getestete Häftling einwilligen, dass seine Infektion im Gefängnis bekannt gemacht wird. ...” taz 23.2.2011 S. 6
*Berlin
“Hoffest früher / FEIERN / Wahlbedingt lädt Klaus Wowereit schon im Juni ins Rote Rathaus. 2006 war das kein Thema
... Die Praxis der Finanzierung durch Sponsoren war zuletzt wiederholt als intransparent kritisiert worden. Daraufhin hatte Klaus Wowereit im September 2010 vor dem Abgeordnetenhaus die Namen der Geldgeber und die jeweiligen ungefähren Summen veröffentlicht. [dpa]” taz 23.2.2011 S. 23
*“Derartige Verhaltens-Weisen kennt nicht einmal das Tierreich [Kommentar von Neuköllns Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky]
... Es gibt keine Alternative zur Überwachung von gefährdeten Orten. Es war wohl Glück, dass die Bänder noch nicht gelöscht waren. Das offene Geheimnis, dass Straftaten wegen des Löschzwanges nach 24 Stunden oft nicht aufgeklärt werden können, macht eine dringende Überprüfung dieses Ukases (Erlass oder Verordnung, d. Red.) des Datenschützers erforderlich. ...” Bild 23.2.2011 S. 7


